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Gott sei Dank!
Stasi Unterlagen sind noch nicht im Internet... Im Interesse seines Mandanten Bahro gab Gysi der Stasi zu verstehen dass:" [ich] persönlich,..., halte Leute wie Bahro für unverbesserliche Feinde des Sozialismus, die man besser rechtzeitig versuchen soll, in die BRD abzuschieben, da eine ideologische Umerziehung unmöglich [ist]." http://www.humanistische-union.de/hu/nummer162/047bis48.htm "Letztlich bin ich auch der Meinung, dass ihm eine Schreibmaschine zur Verfügung gestellt werden sollte; dies erleichtert eine Kontrolle seiner schriftlichen Aufzeichnungen und würde im übrigen auch rechtfertigen, weshalb ihm nur noch Schreibmaschinenpapier und keine eigenen Stifte zur Verfügung gestellt werden können, so dass das Anfertigen von Kassibern wesentlich erschwert wäre." Zitat Stasi Akte. Seite 18 Drucksache 13/10893 Sicherlich kann man von Rechtsanwälten, die in einer Diktatur leben und arbeiten, nicht erwarten, dass sie für ihren Mandanten die Karriere opfern indem sie die politische Meinung des Mandanten verteidigen. Wahrscheinlich war es vernünftig die Stasi auf eine Ausweisung hin anzusprechen und jede Sympathie für den Mandanten zu leugnen. Es stellt sich jedoch eine ganz andere Frage: Wie verändert sich die Persönlichkeit eines Mannes der über Jahrzehnte hinweg 2 Gesichter zeigen muss um seinen Job zu machen? Sympathie und Mitgefühl für die etwas liberalen, christlichen oder einfach "anderen"Ansichten des Mandanten auf der einen Seite zeigen und gleichzeitig volle Unterstützung für die Diktatur der DDR und die totale Unterdrückung fremder Ideen auf der anderen Seite bekunden? Wo beginnt der eigentliche Gysi und wo ist die Grenze zum zur Zwangslüge verpflichteten Gysi? Was ist die "Wahrheit" und was ist "die Story" für die Stasi, die Partei, die Kollegen im Bundestag, die Bürger von Berlin? Ist man nach so vielen Jahren der Zwangslügerei noch in der Lage das Eine vom Anderen zu unterscheiden? Zurück zur Startseite
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Wie haben Sie Herrn Gysi
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Als Anwalt, als Politiker im vereinigten Deutschland, als Kollegen, Konkurrent, Arbeitgeber, oder als Privatperson? Schildern Sie uns Ihre ganz persönlichen Eindrücke per E-mail! Hier ist die offizielle Meinung eines Gremiums das Zugang zu allen noch vorhandenen Stasi Akten hatte: (Seite 50 Drucksache 13/10893) "Zur Überzeugung des 1. Ausschusses steht fest: Dr. Gregor Gysi hat in der Zeit seiner inoffiziellen Tätig- keit Anweisungen seiner Führungsoffiziere über die Beeinflussung seiner Mandanten ausgeführt und über die Erfüllung seiner Arbeitsaufträge berichtet. Er hat sich hierauf nicht beschränkt, sondern auch eigene Vorschläge an das MfS herangetragen. Dr. Gysi hat seine herausgehobene berufliche Stellung als einer der wenigen Rechtsanwälte in der DDR ge- nutzt, um als Anwalt auch international bekannter Oppositioneller die politische Ordnung der DDR vor seinen Mandanten zu schützen. Um dieses Ziel zu er- reichen, hat er sich in die Strategien des MfS einbin- den lassen, selbst an der operativen Bearbeitung von Oppositionellen teilgenommen und wichtige Infor- mationen an das MfS weitergegeben. Auf diese Er- kenntnisse war der Staatssicherheitsdienst zur Vor- bereitung seiner Zersetzungsstrategien dringend an- gewiesen. Das Ziel dieser Tätigkeit unter Einbindung von Dr. Gysi war die möglichst wirksame Unterdrük- kung der demokratischen Opposition in der DDR."
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